Gemeinsam gegen den Rechtsruck!

An diesem Wochenende plant die Alternative für Deutschland (AfD) ihren Bundesparteitag in Hannover, Niedersachsen. Wir, die linksjugend [’solid], rufen zu den Gegenprotesten auf! »Keinen Fußbreit den Faschist*innen!«

 

Die AfD plant ihren ersten Bundesparteitag nach ihrem Einzug in den Bundestag vor zwei Monaten und wir wollen dies nicht unkommentiert stehen lassen! Der Einzug der rechtsradikalen Partei hat auch in den Jamaika-Koalitionsverhandlungen zu einer Diskursverschiebung nach rechts beigetragen: So war es mitunter möglich, dass DIE GRÜNEN sich sogar zu einer Obergrenze bewegen ließen. Der Rechtsruck schreitet immer weiter voran, wenn sich die AfD mit gezielten Grenzüberschreitungen in den Medien inszeniert und Medienvertreter*innen im Anschluss unkritisch von diesen berichten: Sei es in Talkshows, Interviews oder auf Parteitagen, deshalb stören wir diese unkritische Berichterstattung und demaskieren die menschenverachtenden Positionen der AfD!
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Rodungen bedrohen Hambacher Forst – unterstützt die Besetzungen!

Noch haben die Rodungen der diesjährigen Rodungssaison am Hambacher Forst noch nicht begonnen. Der Klimakiller-Konzern RWE will noch eine Klage des BUND NRW e.V. vorm Landgericht abwarten, welche am 21.11.2017 behandelt wird. Ziel ist es die noch bestehenden letzten 10 % (!) des Waldes vor dem angrenzenden Braunkohletagebau zu schützen. Von den Rodungen wäre auch die Hambacher Forst Besetzung bedroht.

Wir wollen euch dazu aufrufen, euch an den Besetzungen und den Aktionen gegen die Rodungen im Hambacher Forst zu beteiligen. Unterstützt den Widerstand – es gibt viele Wege! RWE in die Schranken weisen! (https://hambacherforst.org/)

#endcoal #kohleausstieg #hambacherforst #

fckrwe #climatejusticenow

Linksjugend macht sich stark für den Klimaschutz!

Linksjugend macht sich stark für Klimaschutz!

Anfang November findet die 23. Klimakonferenz (COP23) in Bonn statt. Obwohl Deutschland nur der Austragungsort ist (Gastgeber*innenland sind die Fidschiinseln), wird die BRD sich wieder schön als „Energiewendemeister“ vor der gesamten Weltöffentlichkeit präsentieren. Was für ein absurdes Theater, wenn wir bedenken, dass im Rheinland noch immer Europas größte CO2 Quelle die Zukunft verbrennt. Wir müssen klar machen, dass endlich gehandelt werden muss und rufen euch daher dazu auf, am 3.-5.11.2017 in Bonn aktiv zu werden.

Zum einen könnt ihr euch an der Großdemonstration „Klima schützen – Kohle stoppen!“ am 4.11.2017 in Bonn beteiligen, auf der es auch einen Block von der LINKEN geben wird. Zum anderen unterstützen wir wieder das Bündnis Ende Gelände, welches zu Massenaktionen zivilen Ungehorsams im rheinischen Braunkohlerevier aufruft.

Mehr Infos zu allen Protesten findet ihr unter climate-protest-bonn.org / https://www.ende-gelaende.org/de/aktion

PS: Wenn ihr Infos haben möchtet zu unseren Treffpunkten als linksjugend [’solid], dann schreibt uns einfach.

Leben retten – Politik ändern!

Politische Jugendorganisationen unterstützen den gemeinsamen Appell der Seenotrettungsorganisationen zum Richtungswechsel in der Flüchtlingspolitik. Mit einer gemeinsamen Erklärung verleihen der Bundessprecher*innenrat der linksjugend [’solid], der Bundesvorstand der Jusos und der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND den Forderungen Nachdruck, die von verschiedenen Seenotrettungsorganisationen mit Blick auf den anstehenden Regierungswechsel veröffentlicht wurden.

Lucas Kannenberg, Bundessprecher der linksjugend [’solid]: „Anstatt Agenturen, wie Frontex weiter aufzurüsten und das gefährliche Vorgehen der libyschen Küstenwache zu unterstützen, braucht es endlich eine humanitäre Flüchtlingspolitik! 33% der Rettungen im Mittelmeer gehen mittlerweile auf das Konto der zivilen Seenotrettungsorganisationen. Wir setzen darauf, dass die neue Bundesregierung die Kriminalisierung dieser Organisationen beendet und sie angemessen unterstützt. Dieser Schritt ist längst überfällig!“

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Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald

Nach der letztjährigen Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz stand im Oktober diesen Jahres die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar in Thüringen auf dem Programm.
14 junge Menschen aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Berlin, Hamburg und Hessen konnten sich vier Tage lang einen Eindruck der deutschen Barbarei im Herzen des ehemaligen Deutschen Reiches gewinnen. Auf dem Programm stand neben dem von Teamer*innen des Jugendverbandes vermittelte inhaltliche Dreiklang über Ursachen, Ausgestaltung und (kaum erfolgte) Aufarbeitung des Massenmordes ein umfangreiches Programm auf dem Gelände der Gedenkstätte selbst. Dank einer großartigen pädagogischen Begleitung durch die Gedenkstätte hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Aspekte von Entstehung bis Befreiung des Lagers zu entdecken und uns ebenso mit dem infrastrukturellen Drumherum des binnen kürzester Zeit auf dem Ettersberg errichteten Lager zu befassen – von der Diskrepanz zwischen den herrschaftlichen SS-Villen und nächster Nähe zu den Baracken der Gefangenen bis hin zur tatkräftigen Unterstützung der profitierenden Weimarer Bevölkerung.
Nach der Besichtigung der relativ neuen Ausstellung auf dem Gelände des ehemaligen Lagers nutzten wir das Angebot, mit einem der Kuratoren der Ausstellung, Harry Stein, zu diskutieren und mit ihm über die Konzeptualisierung der Aufbereitung eines solch sensiblen Themas zu sprechen.
Ein weiterer Programmpunkt war eine Stadttour zum Thema „Weimar im NS“, in welcher es um die propagandistische Bedeutung dieser mitteldeutschen Kleinstadt für den Füherkult und als NS-Hochburg ging.
Als Abschluss erfolgte ein Rundgang durch das pompöse Mahnmal aus den 1950er Jahren und eine inhaltliche Befassung mit dem unterschiedlichen Gedenken in DDR und BRD in Zeiten des Kalten Krieges.
Für gut die Hälfte der Teilnehmenden war es der erste Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald. Jedoch konnten auch diejenigen, die die Gedenkstätte bereits – häufig im Zuge von Klassenausflügen – besucht haben viele neue vertiefende Erkenntnisse gewinnen.
Durch das positive Feedback aller Beteiligten freuen wir uns darauf, auch nächstes Jahr wieder eine Gedenkstättenfahrt anzubieten.
In Zeiten, in der überall in der Gesellschaft wieder vehementer ein „Schlussstrich“ gefordert wird und die neu in den Bundestag eingezogene AfD Antisemitismus, Rassismus und völkisches Denken wieder salonfähig machen will, wobei sie explizit fordert, sich im Geschichtsunterricht stärker auf „positives nationales Gedenken“ zu fokussieren, ist es wichtiger denn je, die Erinnerung aufrecht zu erhalten. Wenn sich die AfD die Verbrechen der Wehrmacht wieder „positiv besetzen“ will, dann kann es nur heißen: Kein Vergeben, kein Vergessen!

10 Jahre linksjugend [’solid]

Am 20. Mai 2007 gründete sich die linksjugend [’solid]. Der am 5. Mai 2007 gegründete Studierendenverband Die Linke.SDS wurde Teil der linksjugend [’solid]. Damit war der Grundstein für die Entwicklung des größten linksradikalen Jugendverbandes Deutschlands gelegt. Weiterlesen →

Wer wir sind und was wir wollen

 

Wer wir sind …

Wir sind Azubis, Schüler_innen, Studierende, junge Erwerbstätige und Erwerbslose und engagieren uns gemeinsam gegen die großen und kleinen Ungerechtigkeiten des Alltags. Linksjugend [’solid] ist unsere Plattform, wo junge Menschen selbst Politik machen können – egal, ob sie schon länger dabei sind oder neu einsteigen wollen. Weiterlesen →

Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald

Nach der letztjährigen Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz stand im Oktober diesen Jahres die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar in Thüringen auf dem Programm.
14 junge Menschen aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Berlin, Hamburg und Hessen konnten sich vier Tage lang einen Eindruck der deutschen Barbarei im Herzen des ehemaligen Deutschen Reiches gewinnen. Auf dem Programm stand neben dem von Teamer*innen des Jugendverbandes vermittelte inhaltliche Dreiklang über Ursachen, Ausgestaltung und (kaum erfolgte) Aufarbeitung des Massenmordes ein umfangreiches Programm auf dem Gelände der Gedenkstätte selbst. Dank einer großartigen pädagogischen Begleitung durch die Gedenkstätte hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Aspekte von Entstehung bis Befreiung des Lagers zu entdecken und uns ebenso mit dem infrastrukturellen Drumherum des binnen kürzester Zeit auf dem Ettersberg errichteten Lager zu befassen – von der Diskrepanz zwischen den herrschaftlichen SS-Villen und nächster Nähe zu den Baracken der Gefangenen bis hin zur tatkräftigen Unterstützung der profitierenden Weimarer Bevölkerung.
Nach der Besichtigung der relativ neuen Ausstellung auf dem Gelände des ehemaligen Lagers nutzten wir das Angebot, mit einem der Kuratoren der Ausstellung, Harry Stein, zu diskutieren und mit ihm über die Konzeptualisierung der Aufbereitung eines solch sensiblen Themas zu sprechen.
Ein weiterer Programmpunkt war eine Stadttour zum Thema „Weimar im NS“, in welcher es um die propagandistische Bedeutung dieser mitteldeutschen Kleinstadt für den Füherkult und als NS-Hochburg ging.
Als Abschluss erfolgte ein Rundgang durch das pompöse Mahnmal aus den 1950er Jahren und eine inhaltliche Befassung mit dem unterschiedlichen Gedenken in DDR und BRD in Zeiten des Kalten Krieges.
Für gut die Hälfte der Teilnehmenden war es der erste Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald. Jedoch konnten auch diejenigen, die die Gedenkstätte bereits – häufig im Zuge von Klassenausflügen – besucht haben viele neue vertiefende Erkenntnisse gewinnen.
Durch das positive Feedback aller Beteiligten freuen wir uns darauf, auch nächstes Jahr wieder eine Gedenkstättenfahrt anzubieten.
In Zeiten, in der überall in der Gesellschaft wieder vehementer ein „Schlussstrich“ gefordert wird und die neu in den Bundestag eingezogene AfD Antisemitismus, Rassismus und völkisches Denken wieder salonfähig machen will, wobei sie explizit fordert, sich im Geschichtsunterricht stärker auf „positives nationales Gedenken“ zu fokussieren, ist es wichtiger denn je, die Erinnerung aufrecht zu erhalten. Wenn sich die AfD die Verbrechen der Wehrmacht wieder „positiv besetzen“ will, dann kann es nur heißen: Kein Vergeben, kein Vergessen!

Für eine demokratische und solidarische Kultur

In die Linkspartei sind in diesem Jahr 6000 Menschen eingetreten, wovon ein Großteil unter 35 Jahre alt ist. Auch bei uns im Jugendverband merken wir, wie sich an den Fragen unserer Zeit eine ganze Generation politisiert und wie sich Viele dazu entscheiden linkspolitisch aktiv zu werden. Auf dieser erfolgreichen Mobilisierung können wir aufbauen – und wir müssen auch darauf aufbauen, denn wir brauchen unsere ganze Kraft gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft.

Wir können diese Kraft nur sein, wenn wir klar bei unseren linken Positionen bleiben: Soziale Gerechtigkeit, Antirassismus und Frieden.

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Gegen die Kriminalisierung linker Medien!

Am 14. August 2017 verbot der Bundesinnenminister die Internetplattform linksunten.indymedia.org. Zuvor hatte der Verfassungsschutz die Internetseite zum „Sprachrohr für die gewaltorientierte linksextremistische Szene“ erklärt, um hierfür eine Begründung zu liefern. Das letztlich am 25. August vollzogene Verbot ist ein Akt der Zensur und ein Angriff auf die Medienfreiheit. Das kann und darf so nicht hingenommen werden.
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Schluss mit der Hetze!

Die gegen unsere engagierte Genossin und Mitglied des Bundessprecher*innenrates Sarah Rambatz gerichteten Mord- und Vergewaltigungsdrohungen sind Ausdruck eines unerträglichen Nationalismus, Antikommunismus und Sexismus, der nicht zuletzt durch die AfD in dieser Gesellschaft salonfähiger geworden ist.
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linksjugend [’solid] legt Braunkohlekraftwerke lahm

Im rheinischen Braunkohlerevier hat der Jugendverband linksjugend [’solid] am 25. und 26. August mit rund 7000 Klima-Aktivist*innen ein Zeichen gegen den Klimawandel und den Abbau von Braunkohle gesetzt. Gemeinsam mit linken und bürgerlichen Initiativen blockierten mehrere hundert Menschen die Gleise zu den Braunkohlekraftwerken, besetzten Bagger im Tagebau Garzweiler und stellten gegenüber dem Energieriesen RWE klar: Klimaschutz ist keine Verhandlungssache. Weiterlesen →

Gewalt ist nicht die Zukunft, die wir wollen

Im Verlauf des vergangenen Wochenendes erlebten wir eine Vielzahl polizeilicher Verfehlungen. Angefangen beim Entzug von Presseakkreditierungen und damit einhergehend bewusst rufschädigendem Verhalten, einer insgesamt eskalativ ausgerichteten Strategie bis hin zur Anstachelung des Online-Mobs. Zunehmende Militarisierung und Rückendeckung aus der Law&Order-Ecke der Politik senken das Vertrauen in die Fähigkeit zur Selbstkontrolle der Polizei. Die linksjugend [’solid] fordert daher die Einrichtung einer von Polizei und Innenministerium unabhängigen Behörde zur Untersuchung, Verfolgung und Verhinderung polizeilicher Rechtsbrüche. Weiterlesen →

Dem Überwachungswahn ein Ende setzen – Staatstrojaner in die Tonne!

Noch in dieser Woche will der Bundestag ein Gesetz verabschieden, welches den Einsatz von sogenannten „Staatstrojaner“ ermöglichen soll.
Diese sollen bei verdächtigen Personen auf den Endgeräten eingesetzt werden, um an deren Daten zu kommen, sowie bei Messengerdiensten
die auf eine Ende zu Ende Verschlüsselung setzen wie WhatsApp, Threema und Co. – die Inhalte mitlesen zu können.
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