Foto-Aktion: Wir lassen niemanden zurück!

Es ist 2020, das Coronavirus hat das Leben in Deutschland und weiten Teilen der Welt nahezu lahmgelegt. Viele Menschen sind erkrankt, die Politik versucht zu handeln und ruft zu Solidarität auf. Es werden Pakete beschlossen, um Unternehmen zu retten, die Preise für das Nötigste steigen und wir sollen unsere Wohnungen nicht mehr verlassen. Während Politiker*innen und Wissenschaftler*innen uns auffordern, uns die Hände zu waschen, warten an Europas Außengrenzen Tausende. Allein im Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos harren über 20.000 Schutzsuchende aus.

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ABSAGE Bundesjugendplenum // Bitte LV-Veranstaltungen abzusagen

Auch wir reagieren nun auf die Verbreitung von Covid-19. Da wir niemanden unnötig gefährden wollen, haben wir heute entschieden, das Bundesjugendplenum vom 24.-26.04. in Halle abzusagen. In den nächsten Wochen denken wir über eine Verschiebung oder digitale Alternativen nach.

Außerdem möchten wir alle Landesverbände bitten, die es noch nicht getan haben, ihre Landesverbandsveranstaltungen abzusagen oder zu verschieben. Wenn möglich, nutzt für kleinere Sitzungen Telefon- oder Videokonferenzen.

Solidarische Grüße

BSpR + BGS

Für eine Offensive von links – 1. Bundesjugendplenum vom 24.-26. April in Halle

Dieses Jahr findet zum ersten Mal das Bundesjugendplenum vom 24.04.-26.04. in Halle statt. Wir wollen dieses Wochenende nutzen, um in einer angenehmen Atmosphäre zu diskutieren und Strategien zu entwickeln. Im Mittelpunkt dieses Wochenendes soll unser Verbdand linksjugend [’solid] stehen. In Bezug auf den auf dem letzten Bundeskongress beschlossenen Antrag „Für eine Offensive von Links“ möchten wir gemeinsam diskutieren, was dies für uns bedeutet und Strategien für die Zukunft entwickeln. Gleichzeitig werden wir die Zeit nutzen, um in Arbeitsgruppen über die Themen zu diskutieren, die den Verband aktuell bewegen.

Wir freuen uns mit euch auf eine spannende Veranstaltungen, auf der wir neue Impulse für unseren Verband sammeln werden!

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Wer wir sind und was wir wollen

 

Wer wir sind …

Wir sind Azubis, Schüler_innen, Studierende, junge Erwerbstätige und Erwerbslose und engagieren uns gemeinsam gegen die großen und kleinen Ungerechtigkeiten des Alltags. Linksjugend [’solid] ist unsere Plattform, wo junge Menschen selbst Politik machen können – egal, ob sie schon länger dabei sind oder neu einsteigen wollen. Weiterlesen →

Wirtschaftsfreundlichkeit und Menschenfeindlichkeit

Letztes Jahr empfahl die Bertelsmann-Stiftung noch, die Hälfte aller Krankenhäuser zu schließen. Insgesamt wurden die Kapazitäten von Krankenhäusern und Notfallversorgung sukzessive eingespart. Die Rechnung kommt jetzt: Das Krankenhauspersonal kann bis Ende des Jahres samt und sonders in die Burnout-Therapie, die Betten auf den Intensivstationen werden schon jetzt knapp. Das passiert, wenn alles kaputtgespart und privatisiert wird, Herr Spahn!

Da die Kapazitäten nicht ausreichen werden: Wer soll versorgt werden, wenn eine Wahl getroffen werden muss?! Überall auf Twitter treten sozialdarwinistische Ansichten zu Tage: „Alte und Vorerkrankte sind eh nichts wert, die lassen wir jetzt mal sterben.“

In Italien werden Leute abgewiesen, weil sie zu alt sind oder ihre Heilungschancen zu gering sind. Wenn nicht sofort gehandelt wird, stehen deutsche Ärzt*innen vor demselben Dilemma. Dazu darf es nicht kommen!

Gegen eine Einteilung in jung und alt, stark und schwach, lebenswert und entbehrlich! Jedem Menschen steht die bestmögliche Versorgung zu, niemand darf zurückgelassen werden!

Darf‘s noch etwas mehr sein, Wladimir?

Die Negativnachrichten aus Russland brechen nicht ab. Nachdem jüngst russische Antifas mit unter Folter erzwungenen Geständnissen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt wurden, folgt der nächste Knaller.

Mit den neuen Verfassungsänderungen kann Putin weitere vier Amtszeiten regieren, nachdem er bereits vier hinter sich hat. 383 von 450 Abgeordneten stimmten dafür. 43 Abgeordnete der Kommunist*innen enthielten sich – aus Kritik an der Ausweitung der putinschen Amtszeiten.

Demokratie gilt es zu wahren – überall! Wir appellieren an die deutsche Linke: Kein unkritisches Verhältnis zur russischen Regierung! Demokratiedefizite benennen und nicht hinnehmen!

Kein Meter dem Faschismus – keine Stimme für Faschisten – keine Diskussion

Bodo Ramelow hat seine Stimme bei der Wahl des Landtagsvizes dem Faschisten Michael Kaufmann gegeben und dies mit den Parlamentsregeln begründet, die eine „parlamentarische Teilhabe jeder Fraktion“ vorsehen. Mit seiner Handlung hat Ramelow gegen einen antifaschistischen Grundkonsens verstoßen: Faschismus ist keine Meinung – die AfD ist keine Partei wie „jede andere“.
Wir fordern einen konsequenten Antifaschismus. Das heißt:
Antifaschist*innen reden nicht mit Faschist*innen, sie verhandeln nicht mit ihnen und ganz sicher wählen sie keine Faschist*innen.

Menschen sind keine Mittel zum Zweck, EU-Türkei-Deal beenden

Es wurde gemeldet, dass vor der Küste von Lesbos ein Kleinkind ertrunken ist. Nichts Neues für die Grenzpolitik der Festung Europa. Es „drohe“ eine zweite „Flüchtlingswelle“ – Politiker*innen wie der deutsche Außenminister Heiko Maas überschlagen sich in ihren Solidaritätsbekundungen mit der völkerrechtswidrigen türkischen Invasion Syriens. Man möchte bloß nicht anecken, sonst würde Erdogan ja die Syrer*innen rüberschicken, die unter anderem vor den mit ihm verbündeten islamistischen Mörderbanden fliehen.
Doch: Nicht Erdogans Erpressungsversuch (was soll man auch anderes von ihm erwarten?), sondern der menschenfeindliche EU-Türkei-Deal, mit welchem man sich überhaupt erst erpressbar macht, ist das Problem. Mit einer erstaunlichen Unfähigkeit und einer Ignoranz gegenüber menschlichem Leid hat man sich überhaupt erst erpressbar gemacht. Das EU-Türkei-Abkommen selbst ist eine Schande und zu beenden!

Wir fordern: Grenzen auf! Versorgung gewährleisten! Menschen dürfen kein Mittel zum Zweck sein!