Antirassismus

"Refugees Welcome"Wir wollen in einer Welt leben in der das Recht auf Bewegungsfreiheit und die freie Wahl des Wohnorts eine Selbstverständlichkeit ist, in der keine Grenzen und Pässe mehr das Schicksal von Menschen bestimmen. Eine Welt in der Mernschen nicht aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Kultur, Religion oder anderer willkürlicher Zuschreibungen Angst vor Gewalt, Diskriminierung und gesellschaftlichen Ausschluss haben müssen. Eine Welt in der die Scheinargumente der rassistischen und nationalistischen Ressentiments keine Bedeutung mehr haben.

Wir fordern ein Ende des deutschen und europäischen Abschieberegimes! Wir fordern die schnellstmögliche Auflösung von Frontex, die Beendigung aller Repressalien und Einschränkungen von Asylsuchenden, ein Ende des Arbeitsverbots, die Freiheit selbstbestimmt zu wohnen, eine menschenwürdige Existenzsicherung und das Zugeständnis der vollen staatsbürgerlichen Rechte für Flüchtlinge in Deutschland und einen sofortigen und universellen Abschiebestopp.

Mittelfristig fordern wir das uneingeschränkte Bleiberecht für Menschen die in Deutschland leben wollen und den hürdenfreien Zugang zur deutschen Staatsbürgerschaft.

Langfristig wollen wir die Institutionen und Herrschaftsverhältnisse abschaffen, die für all das verantwortlich sind: Das Ende autoritärer Staatlichkeit und die Auflösung von Nation und Nationalgrenzen.

Bericht von der konstituierenden Sitzung

Geschafft. Der neue BSpR ist gewählt und hat sich bereits eine Woche nach dem Bundeskongress (BuKo) konstituiert. Anhand der beschlossenen Anträge wurde ein grober politischer Fahrplan für die kommende Legislatur gezeichnet, dabei stehen die Unterstützung der Blockupy Proteste und die Vorbereitung eines neuen Frauen*kampftages ganz oben auf der Liste.  Außerdem werden sich auf dem kommenden Verbandswochenende (25.-27.April) zwei neue Bundesarbeitskreise zu „Arbeit und Ausbildung“ sowie zu „Refugee-Politk“ gründen. Zur EU Kampagne wird unser Magazin unter dem Slogan „Schöne nEUe Welt?“ erscheinen. Damit ihr in Zukunft immer up-to-date seid, was gerade so auf Bundesverbandsebene passiert, kümmert sich der neue BSpR um eine linksjugend [‚solid] App.

Was ist Kapitalismus

"System neu denken"

Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem, in dem der größte Teil des Wirtschaftens und Arbeitens auf Profit ausgerichtet ist. Es wird nicht direkt für menschliche Bedürfnisse produziert, sondern nur für einen zahlungsfähigen Bedarf (Ein Brot wird nicht gebacken, weil es Hunger gibt, sondern um es zu verkaufen.) Da im Kapitalismus die Produktionsmittel (wie Fabriken, Grundstücke oder der Zugang zu Rohstoffen) in Privatbesitz sind, darf ein Großteil der Bevölkerung nicht mitentscheiden was und wie produziert wird. Da diese Menschen im Normalfall nichts weiter besitzen, sind sie gezwungen ihre Arbeitskraft zu verkaufen, um leben zu können. Sie sind lohnabhängig – und als solche dem Arbeitsmarkt komplett ausgeliefert.

Alle Menschen stehen im Kapitalismus in Konkurrenz zueinander – um Jobs, Geld, Schulnoten etc. Beschönigend wird dies Wettbewerb genannt, obwohl es um nicht weniger als das eigene Leben geht. Unternehmen stehen in einer ständigen und unmittelbaren Konkurrenz zueinander. Aus diesem Grund müssen sie, um nicht pleite zu gehen, mehr Profit als die Konkurrenten erwirtschaften. Tun sie dies nicht, kann der Konkurrent sie mit hilfe des zusätzlichen Gewinns bald vom Markt drängen. Deshalb werden – immer wenn möglich – Löhne gekürzt, Pausen gestrichen, Leute entlassen oder Produktionsstätten verlagert. Auch vor Umweltzerstörung wird nicht zurückgeschreckt, wenn es Kosten spart. Da nur für jene produziert wird, die sich die Dinge auch leisten können, nützen moralische Apelle an die Wirtschaft rein gar nichts (z.B. Medikamente billiger oder kostenlos für Entwicklungsländer zur verfügung zu stellen). Die Konkurrenz würde jedes moralisch handelnde Unternehmen vom Platz fegen.

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