Kampagnen

Prekarisierungs-Kampagne

Für Ausbildung! Gegen Sexismus!

Noch immer werden typische „Frauenberufe“ wie Pflege, Erziehung oder Reinigung schlechter bezahlt und damit weniger gesellschaftlich anerkannt als andere. Sexismus auf dem Arbeitsmarkt geht so weit, dass Frauen* selbst bei gleicher Tätigkeit ca. 10% weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Fast jede zweite Frau* hat keine volle Stelle oder arbeitet in einem Minijob. Das bedeutet, dass sie später von akuter Altersarmut betroffen sein wird oder sich in finanzielle Abhängigkeit von einer*m besser verdienenden Lebensparter*in begeben muss.
Gleichzeitig leisten Frauen* immer noch wesentlich mehr unbezahlte Haus- und Sorgearbeit. Diese Doppelbelastung gilt als selbstverständlich, während Männer schon für einen Vaterschaftsurlaub gelobt werden. Gegen Prekarisierung von Frauen* hilft aber keine Herdprämie – wir fordern die gerechte Verteilung von Haus- und Erwerbsarbeit, kostenlose Kinderbetreuung und eine radikale Arbeitszeitverkürzung.
Mehr Luxus für Frauen*, Männer an den Herd!