Bodo Ramelow wieder entgleist

Während Linksaktivist*innen in Thüringen verzweifelt versuchen, rechten Kräften wie AfD, Asylkritikern und Thügida Einhalt zu gebieten, diffamiert der linke Ministerpräsident Bodo Ramelow den Protest.Verbale Entgleisungen linker Politiker sind wir nach den jüngsten Aussagen von Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine und Bodo Ramelow ja gewohnt, aber langsam könnte man mutmaßen, es gäbe eine Art internen Wettbewerb für die Aussage.’, so Daniel Kerekeš,  Bundessprecher der Linksjugend [‘solid].

Einen weiteren Höhepunkt dieses Wettbewerbs erreichte jüngst der thüringische Ministerpräsident. Während ein Erfurter Bündnis gegen rechts am 05. Mai zu einer Demonstration in Bornhagen aufruft, kritisiert Bodo Ramelow dieses vorgehen im Wohnort des AfD Chefs Bernd Höcke mit einem kruden Vergleich: “Das gehört sich nicht! Das sind Nazi Methoden!” Für diese Aussage hat er bei Twitter auch prompt die Zustimmung von der stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch erhalten. Die Demonstration findet allerdings nicht vor Höckes Wohnung statt, sondern lediglich im selben Dorf.

Bundessprecherin Selin Gören führt weiter aus: “Gerade in ländlichen Regionen muss man Flagge gegen Rassismus zeigen. Bornhagen wurde stellvertretend für all die strukturschwachen Dörfer gewählt, in denen rechte Kräfte besonders stark sind. Ein linker Ministerpräsident sollte sich solidarisch mit antirassistischem Protest zeigen. Er sollte mit den Antifaschist*innen auf die Straße gehen und ihr Engagement unterstützen. Wir wollen klare Kante gegen Rechts und ein klares Nein zu Abschiebungen.“