Foto-Aktion: Wir lassen niemanden zurück!

Es ist 2020, das Coronavirus hat das Leben in Deutschland und weiten Teilen der Welt nahezu lahmgelegt. Viele Menschen sind erkrankt, die Politik versucht zu handeln und ruft zu Solidarität auf. Es werden Pakete beschlossen, um Unternehmen zu retten, die Preise für das Nötigste steigen und wir sollen unsere Wohnungen nicht mehr verlassen. Während Politiker*innen und Wissenschaftler*innen uns auffordern, uns die Hände zu waschen, warten an Europas Außengrenzen Tausende. Allein im Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos harren über 20.000 Schutzsuchende aus.


Das Lager ist für gerade einmal 3000 Leute gedacht gewesen. Es gibt nahezu keine medizinische Versorgung, die Hygienebedingungen sind katastrophal und nun werden die dort Festsitzenden nicht einmal mehr ausreichend mit Wasser versorgt. In Zeiten, in denen Händewaschen zum Staatsakt wird, in denen Social Distancing das Gebot der Stunde ist, harren diese Menschen dicht an dicht in unmenschlichen Zuständen aus – eine humanitäre Katastrophe.
Die Kampagne „#Leavenoonebehind“ fordert die Bundesregierung auf, die Menschen aus den überfüllten Lagern an den Außengrenzen zu evakuieren und in den aufnahmebereiten Ländern und Kommunen unterzubringen. Außerdem fordert sie ein Ende der Unterstützung der staatlichen Gewalt an den EU-Außengrenzen und die Wiederherstellung des Rechts auf Asyl unter der Wahrung der Menschenrechte in der Europäischen Union.

Schließ dich uns an! Poste ein Foto mit dem Schild, verlink uns und den #leavenoonebehind und schick es uns. Am Sonntag werden wir eine Auswahl davon veröffentlichen.
Die Vorlagen – eine beschriftete und eine zum selbst Ausfüllem – findest du auf unserer Homepage unter dem Link in der Bio/den Kommentaren.

In Deutschland und ganz Europa: Wir lassen niemanden zurück – auch nicht an den EU-Außengrenzen!