Trump, Erdogan, Putin, Merkel und Co. stoppen: Alle gegen G20!

Am 7./8. Juli 2017 wird in Hamburg das G20-Gipfeltreffen der größten imperialistischen Industrie- und Schwellenländer stattfinden. Dort wollen die höchsten Repräsentant*innen der herrschenden Klasse ihre Politik diskutieren. Für die große Mehrheit der Weltbevölkerung bedeutet das nichts Gutes: Wir haben weitere Angriffe auf unsere Lebensstandards und auf elementare soziale Rechte zu erwarten. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass kein noch so langes Gespräch zwischen den Herrschenden dazu in der Lage wäre, den erschreckend schnell voranschreitenden Klimawandel, die Verschmutzung und Zerstörung unserer Umwelt oder die überall geführten Kriege für Rohstoffe, Konzernprofite und geopolitischen Einfluss zu stoppen. Wer will, dass damit Schluss ist, sollte selbst aktiv werden!

Wenn bekennende Rassisten und Sexisten wie US-Präsident Donald Trump oder autokratische Diktatoren wie der türkische Präsident Erdogan hier herkommen, dann haben wir Grund genug, sie wieder zu vertreiben! In „ihren“ Ländern sind sie bereits mit riesigen Massenprotesten der einfachen Bevölkerung konfrontiert. Gegen die Amtseinführung von Trump und seinem Konzernkabinett und gegen die rassistische, sexistische und kriegstreiberische Politik, die von ihm ausgehen wird, sind Ende Januar in den USA mehrere Millionen Menschen auf die Straße gegangen. In der Türkei stellen sich mit Demonstrationen immer wieder zehntausende Menschen gegen Erdogans Weg in die Diktatur. Wenn die bürgerlichen Staats- und Regierungschefs der Welt in Hamburg zusammenkommen, dann sollten wir ihnen einen gebührenden Empfang bereiten! Linksjugend [‘solid] ruft deshalb dazu auf, sich im Juli an den Gegenprotesten gegen den Gipfel der Herrschenden zu beteiligen.

Dazu wird der Bundesverband politisches Material erstellen, Landesverbände und Basisgruppen bei der Organisation von Info- und Mobi-Veranstaltungen unterstützen und sich danach erkundigen, ob eine organisierte gemeinsame Anreise nach Hamburg aus verschiedenen Großstädten Deutschlands möglich ist. Außerdem unterstützen wir den Hamburger Landesverband von linksjugend [‘solid] bei der Durchführung der von den Genoss*innen vor Ort geplanten Aktionen und Proteste.