Die Waffen nieder!

Die Kriege der Bundeswehr gehen auf unsere Kosten – sie kosten Milliarden Euro. In unseren Schulen gibt es zu wenig Lehrer*innen. Ausbildungs- und Studienplätze fehlen. Die Busse und Bahnen werden immer teurer. Wir können uns die Miete nicht mehr leisten. Immer wird gesagt, dass dafür kein Geld da wäre. Für die Bundeswehr und Krieg ist immer Geld da: 130 Milliarden Euro sollen in den nächsten Jahren für Rüstung ausgegeben werden.

Für die Profite der Unternehmer

Bei den Einsätzen der Bundeswehr geht es nicht darum Brunnen zu bauen, Frauenrechte zu stärken oder den Terrorismus zu bekämpfen. Weder in Afghanistan noch in Syrien geht es den Menschen nach den Kriegen von NATO und Bundeswehr besser. Im Gegenteil: Es gibt Millionen Tote, die Länder sind zerstört und viele müssen aus ihrer Heimat fliehen – ein fruchtbarer Boden für Terrorismus. Es geht bei diesen Kriegen nicht um das Wohl der Menschen vor Ort. Es geht darum die Gewinne der Unternehmen zu sichern. Die Unternehmen brauchen billige Rohstoffe und sichere Handelswege, um ihre Waren zu verkaufen. Das gibt die Bundesregierung sogar zu: „Unsere Wirtschaft ist auf gesicherte Rohstoffzufuhr und sichere internationale Transportwege angewiesen.“, schreibt sie im neuen Weißbuch der Bundeswehr.

Mit unserem Leben

Die NATO stationiert immer mehr Truppen in Osteuropa und provoziert damit immer mehr den Konflikt mit Russland. In der Ukraine haben wir es bereits de facto mit einem Stellvertreterkrieg zu tun. Auch deswegen will die Bundeswehr wieder mehr Soldaten einstellen. 15.000 neue Stellen sollen es allein in den nächsten Jahren sein. Mit dem gleichen Geld könnte man mindestens genauso viele Arbeitsplätze im zivilen Bereich schaffen. Überall wirbt die Bundeswehr deswegen für sich, z.B. in Jobcentern und in unseren Schulen. Das macht kein normaler Arbeitgeber. Das macht nur die Bundeswehr, denn dort arbeiten bedeutet, andere zu töten, verwundet zu werden und im Zweifel auch selbst zu sterben.

DIE WAFFEN NIEDER!

  • Bundeswehr raus aus Schulen, Jobcentern und Auslandseinsätzen Gemeinsam für Kooperation statt NATO-Konfrontation,
  • Nein zu Rassismus & Nationalismus – refugees welcome Milliarden für Soziales und (Aus-)Bildung, statt für Rüstung und Krieg
  • Abrüstung statt Sozialabbau – Kommt zum Jugendblock auf der bundesweiten Friedensdemonstration am 8. Oktober in Berlin!