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Stop the lies! Die Ursachen der Krise nicht verleugnen.

Presse, Startseite >  Geschrieben von Björn Buschbeck, 24. March 2010

Im Rahmen der weltweiten Krise ist zunehmend eine Tendenz zu beobachten, die Schuld an daran auf andere abzuwälzen: Zuerst waren bloß einige US-amerikanische Banker verantwortlich, jetzt sind kleine Länder wie Griechenland plötzlich "die Bösen". Was mit allen Mitteln zu vertuschen versucht wird, ist, dass Wirtschaftskrisen die zwingende Folge einer kapitalistischen Wirtschaftslogik sind.

 

Am letzten Wochenende waren wir als linksjugend['solid] auf dem Kongress unseres griechischen Partnerverbandes Neolaia Synaspismou in Athen vertreten. Neolaia Synaspismou ist genau wie die linksjugend['solid] Mitglied im europaweiten Netzwerk ENDYL. Mit unserem Grußwort sprachen wir den griechischen Genoss_innen unsere volle Solidarität mit den Kämpfen und Streiks aus, die sie angesichts der Krise gemeinsam mit Gewerkschaften und sozialen Bewegungen zu führen haben.

Björn Buschbeck aus dem Bundessprecher_innenrat hierzu: "Die Ursachen der Krise können auf Dauer nicht vertuscht werden. Die Schuld liegt nicht bei den Menschen in Griechenland, auf die die Folgen der Krise jetzt verlagert werden."

Genau wie die Genoss_innen aus Griechenland erkennen wir als linker Veraband klar, dass antikapitalistische Kämpfe in Krisenzeiten von uns über Nationalgrenzen hinweg gemeinsam geführt werden müssen. "Im Angesicht der Krise ist es notwendig, in unserer politischen Arbeit neue und bessere Perspektiven internationaler Solidarität aufzuzeigen.

Es hat Mut gemacht, in Athen zu sehen, dass wir mit dieser Auffassung nicht alleine dastehen." sagt Björn Buschbeck hierzu.

 


 

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