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In Berlin waren 50.000 Menschen gegen Atomkraft auf der Straße, in Frankfurt am Main demonstrierten 50.000 GewerkschafterInnen für ein gutes Leben und eine gerechte Gesellschaft. In Dortmund kämpften unter dem Motto: „Dortmund stellt sich quer!“ mehr als 10.000 Menschen gegen Faschisten aus ganz Europa auf die Straße.

Am 5. September 2009 wurde eindrucksvoll gezeigt, dass es eine linke Mehrheit auf der Straße gibt und die Menschen nicht bereit sind die herrschenden Missstände weiter zu akzeptieren. Atomare Strahlung, hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Ausbildungsplätze und keine Übernahme, Rente mit 67, die wachsende Zahl von Studienabbrüchen sowie immer noch aktive Nazis-Strukturen sind Ausdruck eines auf Konkurrenz, Ausgrenzung und Profitmaximierung basierendem Systems. Dies wird jeden Tag in den Medien, von der Regierung und am Arbeitsplatz vorgeführt und uns als „normal“ verkauft. Dagegen formiert sich Widerstand.  Wir wollen eine andere Gesellschaft: Jenseits von Atomkraft und Umweltzerstörung, frei von Ausbeutung und Unterdrückung – eine wirklich Demokratische Gesellschaft in der Jede und Jeder selbstbestimmt und solidarisch über die Wirtschaft und das Zusammenleben entscheiden kann. Linksjugend [‘solid] ist Teil dieser linken Mehrheit auf der Straße wir waren in Frankfurt, Dortmund und Berlin – gemeinsam können wir die bestehenden Verhältnisse ändern.


Bericht, Fotos und Video aus Frankfurt, hier.

Fotos von der Anti-Atom-Demo in Berlin, hier.

Die Dokumentation des Bündnisses aus Dortmund, hier.

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